GUT IST, WAS GET IST!Kontakt

GUT IST, WAS GET IST!Kontakt

GUT IST, WAS GET IST!Kontakt

GUT IST, WAS GET IST!Kontakt

25.02.2017

GET Kompakt-Info 21: Wenn der Frost an den Straßen nagt: Winterschäden an Schachtabdeckungen und Aufsätzen

Alljährlich spielt sich das gleiche Szenario auf unseren Straßen ab. Der Winter kommt mit Regen, Schnee und Frost und unsere Straßeninfrastruktur zeigt sich besonders sensibel. Gerade an den Stellen, an denen Wasser und Salz bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt angreifen, sind die Schäden sichtbar. Dies ist besonders nach langen Wintern mit ausgeprägten und häufigen Frost- und Tauperioden zu bemerken.

Die Schäden sind vielfältig und reichen von Schlaglöchern und Rissen im Straßenbelag bis hin zu Aufbrüchen im Umfeld von Schachtabdeckungen. Auch bei Schachtabdeckungen mit Betonfüllungen kann es zu Schäden kommen.

Schadensursache: Risse, Wasser und Kälte

Straßenbeläge und Beton, die überlastet sind oder mangelhaft verarbeitet wurden, haben oft Vorschädigungen in Form von Rissen. In diese Risse dringt Wasser ein. Gefriert das Wasser bei Kälte, dehnt es sich aus. Das heißt, bei Frost sprengt das gefrierende Wasser aufgrund seiner Volumenausdehnung den Asphalt oder Beton im Umgebungsbereich.

Das Ergebnis:

  • Schlaglöcher und Risse in Verkehrsflächen.
  • Risse im Umfeld der Schachtabdeckung, eingesunkene, vertieft sitzende Schachtabdeckungen und starke Geräuschbelästigung durch schadhafte Mörtelfugen.
  • Bei Schachtabdeckungen Schäden an den Betonfüllungen der Deckel.

In Deutschland werden traditionell überwiegend Beton-Guss-Schachtabdeckungen verwendet. Auch hier können Oberflächenwasser und Schnee eindringen und in Verbindung mit Frost Schaden anrichten. Dies umso mehr, wenn das eindringende Wasser durch Streusalz chloridhaltig ist. Der chemische Angriff durch Chloride kann zum Abschälen des Betons an der Oberfläche führen. Darüber hinaus kann in den Beton eindringendes Oberflächenwasser den Betonkörper zerstören.

GET-Tipp: Vermeiden Sie Schäden. Setzen Sie auf Produkte mit RAL-GZ 692

Beton in Verkehrsflächen muss hohen Anforderungen gerecht werden. Deshalb rät GET: Schlagen Sie dem Winter ein Schnäppchen! Setzen Sie auf Produkte mit dem Gütezeichen RAL-GZ 692. Mit Produkten nach RAL-GZ 692 sind Sie gut für den Winter gerüstet. Schachtabdeckungen und Aufsätze halten länger, sinken nicht ein und verursachen weniger Geräusche.

Dank RAL-GZ 692 hohe Resistenz gegen Frost und Salz

Produkte nach RAL GZ 692 sind durch die hohen Anforderungen der Gütesicherung gut für den Winter gerüstet: Der Beton von Produkten nach RAL GZ 692, die in der Verkehrsfläche liegen, muss hohe Anforderungen erfüllen. Der Beton durchläuft 28 Frost-Tau-Wechsel Prüfungen. Zudem wird die Betonprüffläche mit einer 3% NaCl Trinkwasserlösung beaufschlagt. Der Beton muss auch den Anforderungen nach DIN EN 1338 Anhang D gerecht werden. Das heißt, der in der Verkehrsfläche liegende Beton muss der Betondruckfestigkeitsklasse C35/45 entsprechen. Für Bauteile nach RAL-GZ 692 darf außerdem nur hochwertiger Beton nach DIN 4281 mit einem Wasserzementwert <=0,5 verwendet werden. Des Weiteren sind für die Zusammensetzung des Betons mit besonderen Eigenschaften die Anforderungen der DIN 1045:1988-7 und die Betongüte XF4 einzuhalten, um dem Frostangriff mit und ohne Taumittel gerecht zu werden.

Für Produkte nach RAL-GZ 692 gilt selbstverständlich auch der obligatorische Praxistest: Die Produkte müssen sich über 12 Monate in der Verkehrsfläche bewähren. Frühestens nach positivem 12-monatigem Praxistest – also inklusive Sommer- und Winterhalbjahr - wird das Gütezeichen RAL-GZ 692 erteilt.

Zuverlässige Qualität für Sommer und Winter

Produkte nach RAL-GZ 692 gewährleisten heute und in Zukunft, auch bei widrigen Umständen wie zum Beispiel Frost-Tau-Wechsel-Beanspruchungen, die gewohnte Verkehrs- und Betriebssicherheit von Schachtabdeckungen und Aufsätzen. Der nächste Winter kann kommen. Mit Schachtabdeckungen nach RAL-GZ 692 sind Sie gut gerüstet.

Mehr zum GET und zum RAL-GZ 692 finden Sie unter www.fv-get.de.

PDF-Artikel finden Sie hier zur PDF